Die digitale Vermögensverwaltung bietet eine global diversifizierte, langfristig orientierte und kostengünstige Anlage, deren Kern die Investition in Aktien und/oder Staats- und Unternehmensanleihen von Emittenten mit guter Bonität bildet. Darüber hinaus können grundsätzlich zum Beispiel Geldmarktinstrumente, Hochzinsanleihen, schwankungsarme Hedgefonds, Wandelanleihen, Gold und diversifizierte Rohstoffe sowie Immobilien zum Einsatz kommen.
Die Anlagestrategie basiert auf einer strategischen Anlageaufteilung. Im Wege der strategischen Anlageaufteilung berechnen wir jährlich die Gewichte der Weltregionen im Aktienteil des Portfolios neu, um ein besonders ausgewogenes Portfolio zu erreichen.
Auf eine taktische Steuerung verzichten wir konsequent. Das bedeutet, dass wir weder aktiv versuchen, günstig bewertete Instrumente wie Aktien (sog. Stock-Picking), noch den richtigen Ein- und Ausstiegszeitpunkt zu identifizieren (sog. Market-Timing). Die wissenschaftliche Forschung zeigt, dass eine solche taktische Steuerung nach Kosten im Mittel die Rendite nicht erhöht. Konkret bedeutet das auch, dass wir beispielsweise während stärkerer Kurseinbrüche nicht reaktiv Aktien verkaufen. So verringern wir das Risiko, an der anschließenden Erholung nicht mehr teilzunehmen.
Zur Umsetzung werden bevorzugt Instrumente wie ETFs und klassische (Index-)fonds genutzt, die die Wertentwicklung der Kapitalmärkte effizient abbilden. Auch besicherte Schuldverschreibungen (ETNs) können eingesetzt werden, um Anlageklassen abzudecken, die etwa über ETFs nicht oder nicht sinnvoll abbildbar sind. Eine Abbildung über ETFs kann zum Beispiel dann schwierig sein, wenn im Portfoliokontext nur ein einzelner Vermögenswert abgebildet werden soll (z.B. Gold); denn ETFs müssen als offene Investmentfonds in der EU (sogenannte OGAW/UCITS) ein Mindestmaß an Streuung aufweisen, das in solchen Fällen nicht gegeben wäre.
Die Anlagestrategie folgt den Erkenntnissen der wissenschaftlichen Forschung zur Geldanlage an den Kapitalmärkten:
- Die Anlage in verschiedene Anlageklassen (z.B. durch Beimischung von Anleihen zu Aktien) verbessert das Rendite-Risiko-Verhältnis von Portfolios. Es kann so bei gleichbleibender Renditeerwartung das Risiko eines Portfolios deutlich reduziert werden (Diversifikation).
- Passive Anlagestrategien sind bei der Anlage in Aktien in den meisten Fällen langfristig erfolgreicher als aktive Anlagestrategien.
- Anlageansätze mit einem langfristigen Anlagehorizont sind in der Regel erfolgreicher als kurzfristig orientierte Strategien.
- Die Vermeidung unnötiger Kosten ist einer der wichtigsten Hebel für Privatanleger. Niedrigere Kosten gehen mit einer höheren Rendite einher.
Bitte beachten Sie unsere Risikohinweise.